Pucken

„Das Pucken ist eine spezielle Wickeltechnik, bei der Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten eng in ein Tuch eingewickelt werden. Es handelt sich um eine sehr alte Methode der Säuglingspflege. Die besonders enge Wickeltechnik setzt dem Neugeborenen Grenzen für die Bewegung seiner Arme und Beine.“ (Wikipedia)

Im Buch „Einfach Nähen mit Lotta“ stieß ich auf einen Wickelsack, der das Pucken erleichtern soll. Vor Kurzem fanden wir auch hier den geeigneten Stoff dafür.

Als Futter hab ich einfach ein Moltontuch benutzt. Schön weich!

Mal sehen, ob es den gewünschten Effekt erzielt…;-)

 

Wickelauflage

Nachdem bei uns nun die gewünschte Wickelkommode ihren Platz gefunden hat, fehlte noch die passende Wickelauflage. Beim Fachhandel staunte ich über die hohe Preise und wie unansehnlich doch viele teure Modelle sind…Schon entstand vor meinem inneren Auge eine selbstgemachte, die ich selbst nach meinen Vorstellungen gestalten kann…Und nun seht selbst wie sie entstanden ist und was daraus geworden ist:

Stoffe zugeschnitten – den grünen Stoff als zu langweilig empfunden und Eulen ausgeschnitten und platziert – den grünen Stoff mit Vlies verstärkt und somit weicher gemacht.

Eulen drangenäht und grünen Stoff aufgesteckt – Volumenvlies für den Rand festgenäht – Reißverschluss festgesteckt und angenäht.

So sieht sie nun fertig aus. Die Dicke wird durch ein 3 cm hohes Schaumstoffstück erreicht (nochmal vielen Dank an die Sponsorin ;-)) Unter dem grünen Stoff liegt ein Matratzenschoner, falls mal was daneben geht. Durch den Reißverschluss vorne kann der Bezug jederzeit gewaschen werden.

 

Genuss

Ein Genuss ist natürlich zunächst einmal das wunderbare Wetter in den letzten Tagen. Ein sonniger Tag nach dem anderen. Winterjacke und -schuhe ade sag ich nur. In der Wohnung wird häppchenweise der große Frühjahrsputz gemacht und Stellen behandelt, die sonst zu kurz kommen, es werden Dinge aussortiert und beschriftet in den Keller gestellt. Unser Schlafzimmer haben wir umgestellt und Platz für andere Möbelstücke geschaffen. 😉 Bilder gibts bald im fertigen Zustand. Ich genieße die Zeit des Umbruchs auch gerne mit gutem Essen. Gestern haben Christian und ich bei herrlichem Sonnenschein einen Gutschein (von 2008!) in Bielefeld im ALEX eingelöst.

So einen guten Sommersalat hab ich selten gegessen! Sehr zu empfehlen!!

Dann habe ich heute seit sieben langen Monaten mal wieder meine liebe Freundin Miki getroffen. Und ein reichhaltiges Frühstück durfte natürlich nicht fehlen. (Für alle Schwangerschaftshüter: Die Salami hab ich übrig gelassen .;-)) Schön war es und ich genieße in vollen Zügen die Zeit, in der wir noch zu zweit sind.

 

Entspannung pur!

Jaa, Entspannung in der Schwangerschaft ist sehhr wichtig und das nehm ich mir auch sehr zu Herzen. Gestern z.B. nahm ich ein pinkes (!) „Zeit für Dich“- Bad.

Heute hab ich seit langem Mal wieder meine lieben alten Studienkolleginnen getroffen. Überraschenderweise haben sie an mich gedacht und mir ein wundertolles Entspannungsgeschenk gemacht! Vielen Dank euch allen!!

Baby Shower

…,und zwar ein ganz heftiger, war am Samstag. Ich wurde unter einem Vorwand zu meinen Schwiegereltern gelotst- klingelte nichtsahnend- und wer macht mir die Tür auf? Acht der liebsten Frauen die ich kenne! Mann, war ich baff! So wurde ich sofort als „mom-to-be“ gekrönt und von allen herzlich begrüßt. Die Stimmung war ausgelassen und lustig und alles drehte sich rund ums Thema Baby, so auch die zahlreichen Spiele, die Deko und die Geschenke. So einen Berg schöner Sachen, sag ich euch! Aber nun seht selbst:

Einen ausführlicheren Bericht hat meine liebe Schwägerin Marion verfasst. Sie hat einen Großteil geplant und organisiert und das Ganze überhaupt erst ins Rollen gebracht. Vielen vielen Dank nochmal dafür. Ich kann es nicht oft genug sagen: Ich werde diesen Tag so schnell nicht vergessen!!

 

Schuhparade

Endlich habe ich heute meinen Plan, Babyschühchen zu nähen, umgesetzt. (Anleitung: „http://www.greatturtle.com/stardustshoes/clothshoe.pdf“). Zugeschnitten war der hundertprozentige Wollstoff schon länger, aber wie das manchmal so ist, liegt dann der Stapel Zugeschnittenes bequem in irgendeiner Tüte oder neben der Nähmaschine und wartet darauf, vernäht zu werden. Ein Paar hab ich zumindest geschafft:

Der Wollstoff wärmt wunderbar und ist laut Aussage meiner Mama schon über 25 Jahre alt. So lag dieser wohl auch etwas länger in einer Tüte…;-)

Und hier seht ihr passenderweise die (Zwischen)ausbeute der zukünftigen Oma. Solange noch Winter herrscht und der Feierabend noch vor der Flimmerkiste verbracht wird und nicht im Garten, wird es sich stricktechnisch nützlich gemacht und jedesmal eine andere Söckchenanleitung ausprobiert. Der Vorteil am Stricken liegt eindeutig darin, dass es keinen Lärm macht. 😉

 

Des Gatten neue Kleider

Heute mal ein Post ohne Bild. Wollte nur mal die Gunst der Stunde nutzen, um ein bisschen Werbung für den Blog meines Gatten zu machen. Der hat jetzt nämlich auch das Nähen angefangen. Was er genäht hat, und vor allem was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr dort erfahren. 🙂

Pilzmützchen

Aus einem Stück Rest vom schönen Pilzstoff entstand ein süßes Babymützchen:

Anders herum getragen wird das Kleine dann ein Rotkäppchen. 😉

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Anleitung zu verstehen, und nachdem ich einige Nähte wieder aufmachen musste, klappte es dann super und ruck zuck war die süße Mütze fertig!

Wohlfühlhose

Aus dem Rest Ockerstoff wurde kurzerhand eine bequeme Hose genäht. Die Applikationen entwarf ich zuerst auf Papier um sie danach zuzuschneidern. Links ein Igelchen, der übrigens noch Mund und Auge bekommt und rechts ein Fliegenpilz mit Gras.

Der super einfache Schnitt ist übrigens wieder aus dem Buch „Einfach nähen mit Lotta“, wo dieses Modell „Schlupfhose“ genannt wird. Dieser Schnitt kann natürlich auch mit leichtem Baumwoll- oder Leinenstoff für den Frühling oder Sommer verwendet werden. Je nach dem, ob man sich für oder gegen Applikationen entscheidet, ist man in ca. einer Stunde mit so einer Hose fertig.

Pucksack

Es wurde wieder fleißig genäht! In Zusammenarbeit meiner Nähmeisterin entstand dieser einmalige Pucksack mit den Maßen 50cm x 35cm.Der Meterpreis des schönen Jerseys in Ockerfarbe war runtergesetzt. Und so liegen die Materialkosten dieses Einzelstückes bei nur knapp vier Euro.

Und nun Schritt für Schritt: Eulen im Stoffhaufen gefunden, für passend empfunden, ausgeschnitten und auf Bügelvlies gesteckt.

Nun die verrückten Eulen auf der Vorderseite nach Belieben platzieren,

festnähen,

Bündchen dran und fertig ist der Pucksack!